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Zutatenliste
Olivenöl:
Der Ölbaum ist seit rund 7000 Jahren bekannt. Damit gehört er unbestritten zu einer der ältesten und gleichzeitig interessantesten Kulturpflanzen. Das Öl wurde für die Körper- und Krankenpflege verwendet. Es war die Grundlage zur Herstellung von Salben, Balsamen, Pasten und Salbölen. Man stillte blutende Wunden damit, linderte Juckreiz, und trug es bei Nesselstichen, Brandwunden, Hautrissen und gegen Kopfschmerzen auf. Heute kennt man im Olivenöl rund 1000 aktive biologische Wirkstoffe. Olivenöl verhindert das Altern und Krebs.
Wenn menschlichen Zellen Olivenöl zugeführt wird, macht es die Zellmembran stabiler und weniger anfällig gegen
die Zerstörung durch "Freie Radikale". Olivenöl wirkt dabei als natürliches Antioxidant.
Daß sich Olivenöl positiv gegen Krebs auswirkt, zeigen Untersuchungen über die Krebssterblichkeit in Nord-
und Westeuropa. In Italien wird noch heute reines Olivenöl bei Muskelkater, Krämpfen, Pusteln und bei
Schmerzen aller Art sowie einfach zur Entspannung eingerieben.
Nicht unbedingt das teuerste kosmetische Körperöl ist nötig, um den Ansprüchen der Haut und Haare Genüge zu leisten. Hochwertiges, reines Olivenöl bringt alle Voraussetzungen mit, um als Körperpflegemittel zu dienen, es entspricht in seiner Fettsäurezusammensetzung fast derjenigen des Unterhautfettgewebes. Das im Olivenöl enthaltene natürliche Vitamin E fördert die Elastizität und Belastbarkeit der Haut.
Orange:
Ausgleichende Wirkung
stimmungsaufhellend
vermittelt Lebenslust und Energie
stimmt optimistisch.
Palmöl:
Palmöl ist ein pflanzliches Öl, das aus den Früchten der Ölpalme gewonnen wird. Sowohl Palmkernöl als auch Palmöl sind der Kosmetikherstellung von grosser Bedeutung. Für die Seifenherstellung ist Palmöl besonders gefragt, weil es der daraus hergestellten Seife eine gute Festigkeit verleiht.
Patchouli:
Das Patchouliöl wird durch die Destillation der Blätter gewonnen. Die Duftnote ist intensiv waldig-erdig. Die
Wirkung von Patchouli ist so daß es hilft, die Gedanken zu sammeln und einen zu ermutigen.
Rapsöl:
Beim Rapsöl handelt es sich um ein Öl, das hier in Europa kultiviert wird. Es gilt als sehr umweltfreundlich, zumal lange Transportwege entfallen. Die Nutzung von Rapsöl als Lebensmittel gibt es übrigens erst seit 1973.
Zuchterfolge ermöglichten eine Rapspflanze mit sehr niedrigem Gehalt an unbekömmlicher Erucasäure. Mittlerweile gilt Rapsöl sogar als gesundheitlich wertvoller als Olivenöl, es besitzt eine noch bessere Fettsäurezusammensetzung. Dieses eigentlich sehr schlichte, nicht-exotische aber hervorragende Öl zeichnet sich durch seine Pfelgeeigenschaften und seiner Haltbarkeit aus.
Pfefferminze:
Wirkt klärend
erfrischend
konzentrationsfördernd
anregend
stärkend
Impulsgeber bei Antriebsschwäche und Abgespanntsein.
Rose:
Wirkt harmonisierend
beruhigend
inspirierend
erotisierend.
Rosmarin:
lindert Erschöpfung
stimulierend
fördert die Konzentration
hift bei Verspannungen
Sesamöl:
Sesamöl enthält verschiedene Antioxidanzen und besitzt zudem einen natürlichen Lichtschutzfaktor von 3-4. Sesamöl gilt als heilendes und entgiftendes Öl.
Sheabutter:
Mit ca. 20 Jahren blüht ein Sheabaum das erste mal und erreicht im Alter von 30 Jahren seine volle Produktion an Früchten, welche mehr als 100 Jahre bestehen bleiben kann. Mit einem Fettanteil von bis zu 50 % sind die Nüsse des Shea Baums, der manchmal auch Butterbaum genannt wird, die wichtigste regionale Quelle für pflanzliches Fett.
Da sich Sheabutter selbst bei tropischen Temperaturen durch eine sehr lange Haltbarkeit von bis zu drei Jahren auszeichnet, muss die unraffinierte Sheabutter nicht weiter behandelt werden, und kann so direkt in den Handel gelangen.
Sheabutter ist auch unter den Namen Sheaöl, Galambutter, Karitéfett oder einfach Karité bekannt. Sie findet bei uns weniger als Speisefett, sondern als Rohstoff mit hervorragenden kosmetischen Eigenschaften Verwendung. Sie dient unter anderem zur Herstellung von hochwertigern Salben und Hautcremes. Durch den hohen Gehalt an Vitamin E, Karotin und Allantoin ist sie besonders hautpflegend.
Allantoin wirkt sich fördernd auf den Zellaufbau und die Zellbildung aus und beruhigt die Haut. Durch ihre feuchtigkeitsspendene Eigenschaften sorgt Sheabutter ausserdem für glatte und weiche Haut.
Sojaöl:
Sojaöl macht die Haut glatt und geschmeidig, ohne einen fettenden Film auf ihr zu hinterlassen.
Ebenso besitzt es einen hohen Anteil an natürlichem Vitamin E, welchem als Antioxidanz eine wichtige Rolle zukommt.
Sonnenblumenöl:
Sonnenblumenöl besitzt einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Lecithin sowie Vitamin E.
Es wird in Kosmetika vor allem bei trockener Haut und fettender Haut mit Tendenz zur Akne eingesetzt. Es wirkt glättend und rückfettend.
Vitamin E:
Bei rheumatischen Beschwerden (Gelenk-, Rückenbeschwerden, Arthrose) und bei Arteriosklerose (Adernverkalkung).
Vielversprechende Ergebnisse wurden auch bei der Krebs- und Alzheimerprophylaxe sowie bei der Verzögerung
von allgemeinen Alterungsvorgängen erzielt.
In der Kosmetik besitzt Vitamin E hervorragende Eigenschaften bei der Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts
und beugt dem vorzeitigen Altern der Haut vor.
Waldmeister:
Der Waldmeister ist eine ausdauernde Pflanze, die glänzende Stengel und Blätter hat. Der Waldmeister hat weiße, unscheinbare Blüten, die in Dolden zusammenstehen. Das angenehm riechende Kraut wird in der Naturmedizin als Mittel zur Beruhigung angewendet. Der Waldmeister ist eine einheimische Pflanze, die auf kalkreichen Böden wächst.
Die Blütezeit ist von April bis Mai, dann ist auch die Sammelzeit der Blätter.
Der typische Geruch des Waldmeisters entsteht übrigens erst beim Verwelken der Blätter.
- entzündungshemmend
- Kopfschmerzen
- krampflösend
- Migräne
- nervöse Unruhe
- Schlafstörungen
Was sind ätherische Öle?
ätherische Öle sind pflanzliche Öle. Sie werden aus kleinen Drüsen gebildet, die an ganz verschiedenen Teilen einer Pflanze sitzen können:
- an den Blättern (wie z.B. bei Eukalyptus, Melisse oder Lemongras)
- in den Blüten (wie bei Jasmin, Rose, Kamille u.a.)
- an den Schalen (bei Orange, Zitrone, Limone u.a.)
- im Holz (z.B. bei Zedern- oder Rosenholz)
- in den Wurzeln (wie bei Ingwer, Iriswurzel u. a.)
- in der Rinde (Zimt u.a.)
- im Harz (z.B. bei Myrrhe u.a.).
Das Wort "ätherisch" wurde übrigens vom griechischen "aither" abgeleitet, was so viel bedeutet wie "Himmelsduft". Gerüche wirken auf faszinierende Weise. Denken Sie nur einmal daran, wie ein Geruch uns in die Vergangenheit versetzen kann: Sie riechen das Parfüm, das eine Klassenkameradin benutzte, und sofort sind Sie wieder auf Ihrer letzten Klassenreise. Oder Sie riechen ein bestimmtes Gewürz und denken sofort zurück daran, was Oma in der Küche gekocht hat. Besonders interessant ist, dass an Gerüche oft Gefühle gekoppelt sind. Viele Menschen werden beim Geruch z.B. von Vanille glücklich, denn sie erinnern sich an schöne Kindheitstage. Oder ein After Shave macht uns traurig, weil wir an eine verlorene Liebe erinnert werden. Schon aus diesen Beispielen wird deutlich, dass uns Gerüche sehr stark beeinflussen.
Weizenkeimöl:
Der Keim enthält Substanzen, die für das Entstehen einer neuen Pflanze nötig sind und ist damit eine reiche Quelle für wertvolle Pflanzenwirkstoffe. Aus Getreidekeimen gewonnene Öle sind oft besonders wertvoll und gelten als sehr gesund.
Weizenkeimöl zeichnet sich durch eine ausgewogene Fettsäurenzusammensetzung mit hohen Gehalt von essentiellen Fettsäuren sowie den Reichtum an Vitamin E und dem Provitamin A aus.
Es verfügt über hervorragende Pflegeeigenschaften und ist für jeden Hauttyp geeignet. Ausser zur Hautpflege
ist Weizenkeimöl ein gutes Mittel zur Pflege von Haaren und Kopfhaut.
Das besonders sanftes Öl ist wegen seiner Hautfreundlichkeit ein idealer Zusatz für Seifen.
Zitrone:
belebend
vitalisierend
erfrischend
stimmungsaufhellend
entzündungshemmend
Zedernholz:
Viele von Ihnen kennen ja die antibakterielle Wirkung von Zedernholz als hochwertige Schuhspanner oder Schutz gegen Motten. Jetzt habe ich einen Tipp bekommen, das es auch gegen gegen Schweißfüße und Fußpilz helfen soll. Es hat bei einigen Leuten viel besser geholfen hat als verschiedene Puder oder Cremes:
Die antibakterielle Wirkung von Zedernholz kann man nämlich auch direkt gegen Schweißfüße und Fußpilz nutzen. Und zwar gibt es neuerdings sehr dünne und angenehm zu tragende Einlegesohlen aus Zedernholz.
Die Zedernholz-Einlegesohle saugt die im Schuh auftretende Feuchtigkeit auf, ohne die Fußhaut auszutrocknen.
Dann noch jeden Tag die Füße mit einer Zedernholzseife gewaschen und garantiert wird das Problem innerhalb von 14 Tagen bedeutend besser geworden sein.
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